Molly und Co für ein 60er?

Ansprüche, Fütterung, Besatzzusammenstellungen ...
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Verena
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Molly und Co für ein 60er?

Beitrag von Verena »

Hallo,

ihr wisst ja, ich arbeite in einer Aquaristikabteilung.

Neben Ware verräumen, Bestellungen machen, Aufräumen, Anlage zu putzen etc. ist es eine meiner Hauptaufgaben Kunden zu bedienen und vor allem zu beraten.

Hier sehe ich mich durchaus in einer ernsten Verantwortung.
Die Tiere die ich verkaufe haben als einziges Sprachrohr für sich und ihr Leben ...mich.
Bzw. meine Kolleginnen. :)

Ein sehr beratungsintensives Thema ist unter anderem der Besatz, speziell für 60 cm Becken.

Diese Becken werden überall preiswert als Komplettset angeboten und kosten auch nicht die Welt.
Schöne Bilder suggerieren, daß man da eine bunte Fischwelt reinpacken kann und alles ganz einfach und easy ist.
Ideal eben für Einsteiger.
Oder eben mal für Kinder, weil kostet ja nicht die Welt und wenn sie keine Lust mehr daran haben, ist das alles nicht zu teuer gewesen.

Nun, Ideal ist es eigentlich für den Handel, denn diese Becken werden schnell mal gekauft und ziehen meist einen langen Rattenschwanz an Kosten mit sich nach, weil es eben oft aus dem Ruder läuft.

Sie sind durchaus mit etwas mehr Fingerspitzengefühl zu handhaben, als Aquarien ab 120, besser 160 Liter.

Kleinere Aquarien reagieren aufgrund der geringeren Wassermasse durchaus schneller und heftiger bei Wasserproblemen als größere Becken.
Die Pflanzenauswahl ist etwas schwieriger, denn nur all zu schnell sind Stängelpflanzen wieder "oben angekommen" und man muß zurückstutzen.
Es erstaunt mich immer wieder, aber vielen Aquarienbesitzern ist es zu viel, wenn sie alle 2 Wochen (!!!) da ran müssen, und ein paar Pflanzen wieder einkürzen sollen.
( Wobei ich mich dann immer ernsthaft frage, was man mit einem AQ will, wenn man keinen Spaß hat, daran auch zu gestalten/ sich zu beschäftigen, aber ok... :??: )

Die dazu gehörigen Filter sind oft ungenügend, und weil der Anfänger dazu neigt viel zu viel Fisch einzusetzen auch oft völlig überfordert.

Wobei ich beim eigentlichem Thema meines Beitrages angekommen bin.

Der Besatz.

Dieser Teil ist sehr beratungsaufwendig, und nicht selten ist es nicht leicht dem Aquaristikneuling zu erklären, daß er da nur einen sehr kleinen Wasserbehaälter hat, in dem nicht viel rein passt.
Neben der Information über Nitrit, Wasserwechsel, Pflanzenpflege, Filterhandhabung/Reinigung, Bodenabsaugen ( oder eben unterlassen :zwinker: ) , sprich einem Crashkurs der Aquaristik, weil der Kunde sich meist nicht ausreichend selbst Informiert, geht es nun an den Fisch.

Bunt soll er meist sein.
Und nicht zu klein.
Und nicht zu wenige, man will ja etwas sehen.

Dann wird auf Molly, Platy, Guppy, Schwertträger, Sumatrabarben und co gezeigt und gefragt, ob die passen.

Ich sage es einfach gleich mal ganz direkt:
Nein.

Diese Fische passen da nicht rein.
Sie sind im Handel meist noch klein, daher kann dieser Anblick täuschen.
Wachsen aber doch noch aus, erreichen mitunter gute 10 cm und brauchen Platz.

Sie sind schwimmfreudig.
Lebendgebärende sind agil, immer unterwegs, stromern den ganzen Tag durchs Becken, balzen, paaren sich, sind immer auf der Suche nach Futter.
Und mitunter auch sehr energisch dabei als ranghöchstes Männchen alle anderen schwächeren Konkurrenten zu jagen, scheuchen, unterdrücken.
Das bedeutet für die Unterlegeneren, daß sie in einem 60 cm Becken, meist noch mit extrem wenig Pflanzen, kaum Chancen haben auszuweichen, sich zu verstecken.
Sie führen ein Leben unter Stress, Druck und nicht selten gehen sie nach einigen Wochen zugrunde.
Man sieht es schon deutlich, wenn ein Männchen gut auswächst, die anderen aber kleiner und mickeriger bleiben.

Da es Lebendgebärende sind, bekommen sie ca. alle 4 Wochen Jungtiere.
Sie legen also nicht wie Neon und co Eier irgendwo ins Aquarium, sondern die Jungtiere haben schon eine gewisse Größe und können sofort schwimmen, sprich auch flüchten.
Und das sind nicht nicht wenige, zwischen 20 und 80 Jungtiere ist da normal.
Pro Weibchen!
Und mehr Fische bedeutet mehr Futter.
Mehr Belastung.
Mehr Pflege, sprich Wasserwechsel, abmulmen, Filter reinigen ( weil ständig zugesetzt) etc.
Wer das nicht händelt, der hat schnell Massen an Fisch, und Unmengen an Algen...und Frust, weil alles so doof läuft. :traurig5:

Das Jungtiere von anderen Fischen gefressen werden, sollte man nicht als Vorraussetzung planen.
Es gibt durchaus Becken, wo Jungtiere es kaum schaffen zu überleben, was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, daß dieses Aquarium aufgrund seiner negativen Zusammenstellung keinen (Über)Lebensraum bietet.
Oder man setzt einen "Räuber" gezielt ein.
Dieser ist aber meist größer, präsenter.
Und beengt die Tiere dann in dem kleinen Becken zusätzlich, bzw. hat viel zu wenig Lebensraum für sich.

Ich empfehle grundsätzlich:
- Guppys ab 80 cm Kantenlänge.
- Molly, Schwertträger und Platys ab 100 cm Kantenlänge

Ein 60 cm Aquarium ist vom Platz her nur für kleine Fische geeignet.
Es sind Tiere, die im Handel meist eben winzig wirken, weil...richtig, es sind noch Jungfische!
Die wachsen eben alle noch etwas.

Und zudem sind sie fast nie so bunt wie Lebendgebärende.
Wir erinnern uns: das erste Kriterium beim Fische kaufen ist, daß sie bunt sein sollen. :zwinker:

Nun, klar ist farbig toll, viele Anfänger haben sogar bunte Meerwasserbecken vor Augen.
Aber wer bunt will, der braucht auch mehr Wasser!

Fische schwimmen nicht einfach nur dumm in der Gegend rum, machen "Blubb", fressen mal was und k***en vor sich hin. :zwinker:

Sie führen durchaus ein komplexes Leben.
Sie erkennen Pfleger, suchen sich aus mit wem sie sich paaren, leben Triebe und Instinkte aus, fühlen sich durch andere Fischen entspannt ( "mutige" Fische signalisieren ängstlichen Tieren durchaus, daß alles ok ist und sie sich nicht verstecken müssen) oder aber auch unter Stress , ja mitunter sogar Angst versetzt.
Sie nehmen, je nach Art, sogar noch mehrere Meter vor dem Aquarium optische Reize wahr.
Durch Schallwellen registrieren Fische sogar in manchen Gebäuden, wenn 3 Etagen tiefer eine Tür zuknallt.
Anhand von Schritten erkennen manche Arten sogar genau, ob der Pfleger komm oder nur ein "Besucher".

Es ist also wichtig zu begreifen, daß Fische ebenso wie Hunde und Katzen ein "Leben" haben.

Hier kommt es also zum tragen, welche Fische man miteinander vergesellschaftet, denn das jeweilige Verhalten nimmt Einfluss auf die anderen.

In einem 60er ist nun absolut nicht viel Platz, daß muß man begreifen.
Würde man den Inhalt in einem Garten als tiefere Pfütze auskipppen...wir wären überrascht, wie klein die wäre.
Für unsere Tiere soll es aber ein Lebenraum werden.

Nehmen wir mal anhand von Zahlen ein einfaches Beispiel:
Ein Neontetra ( P. innesi) wird um die 4 cm.
Ein Molly (Poecilia sphenops) kann durchaus 10 cm werden.
( Weiße, bzw. schwarz-weiße Mollys oft sogar noch größer!)

Ein Neon kann also das 15 fache seiner Körperlänge schwimmen.
Ein Molly nur das 6 fache.

Nun stelle man sich mal vor ( etwas überspitzt aber die Erfahrung hat mich gelehrt, daß dies mitunter nötig ist), man kann nur 6 Schritte im Zimmer machen oder 15.
Finde ich ein großer Unterschied.
Für die Tiere gilt dies übrigens ihr Leben lang...ohne die Möglichkeit "nach draussen" zu gehen.

Hinzu kommt dann auch noch die Tatsache, daß man den Platz ja nicht nur für sich hat.
Man muß ihn noch teilen.
Und nicht selten wird da einiges an Fisch regelrecht reingestopft, weil...soll ja schön bunt und wuselig sein, "man" will ja was sehen.

Je mehr Fische also mit im Becken schwimmen, umso geringer wird der Freiraum für den einzelnen Fisch.

Wir erinnern uns: es gibt etliche Fische, die andere Tiere in ihrer Nähe unterdrücken.
Es reicht mitunter einfach die Tatsache, daß da ein stärkerer schwimmt.
So wie wir uns unwohl fühlen, wenn in unserem Zimmer ein Schläger sitzt.
Auch wenn er ruhig ist, so rechnen wir jederzeit damit, daß er uns angreifen könnte -> Stress

Für Betrachter von Aussen würde dies wohl harmlos aussehen...denn es passiert ja sichtbar nix Böses.


Die Vergesellschaftung in solch einem kleinem Becken ist also um einiges schwieriger.

Wählt man nun die passenden Fische, dann kann auch ein so kleines Aquarium ein schönes Zuhause für die jeweiligen Fische werden.

Übrigens höre ich immer noch, im Jahre 2020, daß sich Fische der Beckengröße anpassen. :frust:

Es ist traurig, daß soetwas noch kursiert.
Und erschreckend, daß dies sogar Händler von sich geben.
Wer immer das erzählt, lebt noch in den 80er.
Fachlich absolut neben der Spur.
Hier sollte man aufhorchen, denn wer weiß, was da noch alles falsch erzählt wird!


Fische die nicht richtig auswachsen haben ein Defizit.
Sie sind nicht gesund.
Ein Fisch passt sich nicht an.
Bleibt er zu klein, dann ist es ein Minderwuchs, ein Krüppel, wenn man es deutlich sagt.

Ein Zwergwuchs zeigt dem Halter mehr als deutlich, das er sein Tier schlecht gepflegt hat.
Da gibt es kein Schönreden.


Von daher ist die Auswahl eines Fisches nicht mal eben ein Langlaufen vor der Anlage und ein :
"oh, der ist schön, passt der?"

Je nach Geschäft wird man dann kommerziell antworten ( dann passt eigentlich fast jeder Fisch) oder eben beraten, was auch bedeutet, daß man ein "Nein" hört.

Das mag vielleicht enttäuschend sein, sollte einem aber aufzeigen, daß dort im Sinne des Tieres beraten wird.
Nicht nach Umsatz.
( Wobei natürlich Umsatz auch sein MUSS, sonst gibt es den Laden nicht mehr lange! Aber eben nicht auf dem Rücken von Tieren.)


Je nach Geschäft gibt es eine gewisse Auswahl an Fischen.

Und neben der Beckengröße ist auch immer noch ausschlaggebend wie die Wasserwerte und die Einrichtung sind, und welche Fische man miteinander kombiniert.

Würden wir bei Lebendgebärenden bleiben, so böten sich meines Wissens folgende Arten an:

Xiphophorus pygmaeus
Neoheterandria elegans
Heterandria formosa

Sind aber eher Raritäten.

Mögliche weitere Tiere wären:

H.amandae
Paracheirodon simulans
Boraras brigittae
B. uropthalmoides
( unter den Zwergbärblingen gibt es etliche Arten! Mehra,micros.. )
Danio margaritatus
Microdevario kubotai
Tanichthys albonubes

Dario dario
Corydoras hastatus
Corydoras pygmaeus
Corydoras habrosus
Corydoras panda
Oryzias minutillus
Aplocheilichthys normani
Epiplatys annulatus
Carinotetraodon travancoricus ( Artenbecken!)
Danio erythromicron, (Microrasbora erythromicron)
Danio tinwini
Rasbora dorsiocellata macrophthalma
Rasbora axelrodi
Axelrodia risei

Diese Arten bleiben klein und finden in einem 60er einen ausreichend großen Lebensraum.
Allerdings sind sie mitunter für Anfänger nicht die beste Wahl, hier sollte man sich ausreichend vorher informieren.
Was man alles berücksichtigen sollte habe ich mal hier zusammen getragen:
Besatz auswählen


Mein Rat als Abschluß ist:

Wer sich ein AQ anschaffen möchte , der sollte besser auf ein Becken gehen, was mehr bietet als ein 60er.
Hier empfehle ich ein 80 cm Aquarium als Minimum.


Vor allem spreche ich hier all diejenigen an, die "bunte Fischis wollen", denen nicht in erster Linie die Aquaristik am Herzen liegt.
Jene, die eigentlich nur ein lebendiges Dekoelement haben wollen.

Wer sich damit zufrieden gibt gerade mal die Farbe von seinen Fischen zu kennen, der wohl nie Interesse hat zu lernen wie sie heissen, woher sie kommen, wem schon zu anstrengend ist zu googeln wie sich Männchen und Weibchen unterscheiden, der sollte die Finger weg lassen von solch kleinen Becken!
( Eigentlich auch generell von Fischen, aber das ist wohl ein Wunschdenken )

Solche Tierhalter sollten sich ein größeres Aquarium auswählen, denn diese puffern mitunter das Unwissen und die oftmals falsche Pflege/ den zusammengewürfelten Besatz noch ab und ermöglichen den Tieren trotz Fehler zu (über)leben.

Wer sich mit der Aquaristik auseinander setzt, Interesse daran hat zu lernen, sich zu informieren, den Besatz sorgfältig auswählt, bei dem werden die Tiere nicht nur "gehalten", sondern sie könne sich in dem klenen Lebensraum dennoch entfalten und ein schönes Leben führen.

Und ganz wichtig:

Sich im Handel beraten zu lassen ist ok.
Sich aber nur auf deren Aussagen zu verlassen kann fatal enden.
Sich ausreichend zu informieren bedeutet auch, sich selbst auf Informationssuche zu begeben und abzugleichen.

Über ein Handy/ Fernseher/Auto liest man doch auch mehrere Rezensionen, und glaubt nicht sofort alles, was einem der Verkäufer erzählt.

Warum also sollte man dies ausgerechnet bei einem Lebewesen anders machen? :hm4:


So, viel geschrieben, ich habe einfach mal getippt, was mir so durch den Kopf ging.

Nun ist mein Kaffee kalt und ich mache mir mal einen Neuen... :pc3:

Eure Verena
Hat das Blümchen einen Knick,
war die Hummel wohl zu dick.... :kicher:

TinaReiners
Beiträge: 1
Registriert: 26. Jul 2020, 10:33

Re: Molly und Co für ein 60er?

Beitrag von TinaReiners »

DANKE!!!!
Ich arbeite auch in Zoofachhandel in der Aquaristik und im Teich. Du sprichst mir aus dem Herzen......
Viel Mut und Kraft wünsche dir dich, das durchzuhalten. Ich weiß, wie viel Gegenwind man bekommt. Aber ich denke, das die Fische nur uns als Sprachrohr haben. Sie haben einfach kaum Lobby. Die beißen nicht, bellen nicht, können ihrem Unmut kein Gehör verleihen...
Schön, das es noch andere Kämpfer gibt....
Wo arbeitest du? Lassen deine Chefs dich so im Geschäftsleben agieren???
Grüße
Martina

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Verena
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Registriert: 1. Mai 2020, 16:13

Re: Molly und Co für ein 60er?

Beitrag von Verena »

Hallo Martina,


erst mal
:willkommen:

Schön noch jemanden aus dem Job zu finden.

Ja, manchmal kostet es wirklich viel Kraft, vor allem zur Weihnachtszeit ( unsere Hochsaison :zwinker: ), aber bisher konnte ich mich immer wieder motivieren.

Am Anfang war es schwer, aber meine Chefs sind mittlerweile toll, sehen den Erfolg.
Sie lassen uns freie Hand, stehen hinter uns und unsere vielen Stammkunden sind unsere beste Rückmeldung.
Positiven Bewertungen unterstützen unser Bemühen und stärken unseren Rücken.

Die meisten Kunden sind durchaus dankbar, wenn man ihnen diese Problematik aufzeigt,
man muß sie nur ernst nehmen und tatsächlich ins Gespräch gehen.
Das dauert jedoch und ja, manche Chefs sehen dann nur die Zeit die da hängen bleibt...vergessen aber, daß dies ein nachhaltiger Einsatz ist.
Wir haben da Spitzenchefs. :top:

Natürlich gibt es auch unverbesserliche Kunden, aber das ist leider überall in der Tierhaltung so.

Ich wünsche Dir Rückhalt und Unterstützung, und vor allem viele tolle Kunden, die solche Beratung zu schätzen wissen und dies auch an den Chef weiter kommunizieren.

Liebe Grüße, Verena
Hat das Blümchen einen Knick,
war die Hummel wohl zu dick.... :kicher:

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Leonie
Beiträge: 2
Registriert: 20. Jul 2020, 21:42

Re: Molly und Co für ein 60er?

Beitrag von Leonie »

Hey,

Ich hab ein ja eine sehr tolle Beratung von einer verdammt netten Person bekommen :zwinker: und Tipps für mein 70 Liter Aquarium.
Jetzt nach ca. 1 Woche muss ich sagen das ich keine großen Fische dadrin brauche. Eigentlich keine :kicher:
Ich freue mich jeden Tag wenn ich nachhause komme etwas neues zu sehen. Die Pflanzen wachsen, die Wurzel bekommt einen weißen Schleier und das Wasser ist von klar nach trüb und zurück gegangen.
Ich verbringe jeden Tag Zeit damit einfach ins Aquarium zu starren wie sich alles bewegt und abzuschalten.
Wenn es soweit ist das Fische rein können möchte ich das sie sich wohl fühlen und brauche keine große Masse Fischen.
Ich denke 60/70 Liter Becken sind für den Anfang garnicht schlecht wenn man nicht Beratungsresistent ist. Mit relativ wenig Geld kann man gucken ob das ganze Thema einem liegt oder nicht.

LG Leonie

Tanja
Beiträge: 19
Registriert: 7. Jul 2020, 08:47

Re: Molly und Co für ein 60er?

Beitrag von Tanja »

Hallo Verena,
diesen Text hast du wunderbar formuliert.
Da kommen mir glatt ein paar Kunden von dir in Erinnerung.
Ich als aussenstehende, mit wenig AQ-Erfahrung muss des öfteren staunen, was es für Menschen gibt.
Z. B. bei einer kleinen Familie, hatte ich durch Zufall mitbekommen, kam die Beratung nicht an. Sie haben unterschiedliche Aussagen auf deine Fragen zu ihrem AQ gemacht, worauf du ihnen klar vermittelt hast, ihnen keine Fische zu verkaufen. Die Frau war frech, doch du konsequent.
Respekt und Anerkennung!
Ab da hattest du mich auf deiner Seite. :top:

Gruß Tanja :winken:

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Verena
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Registriert: 1. Mai 2020, 16:13

Re: Molly und Co für ein 60er?

Beitrag von Verena »

:kuss:

Hallo Tanja,
ich danke Dir für diese Unterstützung.

Ist mitunter tatsächlich nicht leicht, solche Mißstimmungen mit Kunden mag ich nicht, würde am liebsten nur freudig durch die Abteilung laufen und passend Fische verkaufen... :kicher:

Aber das geht leider nicht immer.

Umso mehr bestärkt es mich weiter so zu machen, wenn ich sehe, daß andere dies durchaus honorieren. :knuddel1:

Liebe Grüße, Verena
Hat das Blümchen einen Knick,
war die Hummel wohl zu dick.... :kicher:

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